Jochen Winter - Landschaften und Bilder
Jochen Winter - Landschaften und Bilder

                                                 Aktuelles

Die Routine kehrt zurück, die Arbeit geht weiter und das Bild  von      Waren an der Müritz ist mittlerweile auch so gut wie fertig                          

Ja, so ist das mit schwerwiegenden Ereignissen wie Tod und Krankheit - erst ist es kaum zu begreifen und man weiß gar nicht so recht, wie nun alles weitergehen soll - und dann tut die Zeit das ihre und geht einfach drüber hinweg. Alles relativiert sich und die Dinge ordnen sich neu. Und so kehrt auch in meinen Alltag wieder die tägliche Routine ein. Die Arbeit verlangt nach ungeteilter Aufmerksamkeit und es tut mir auch gut, daß ich hier ganz "eintauchen" kann. Wenn ich dann, wie im aktuellen Müritz-Motiv, mit Wasser-und-Wolken-Problematik beschäftigt bin, ist Corona und all die anderen Sorgen ganz weit weg! ;-)

Das Ostseebild mußte ja erst etwas trocknen, in der Zwischenzeit wollte ich mich an das  Hafenmotiv aus Waren(Müritz) machen. Es ist eine, jedenfalls empfinde ich das so, recht anstrengende Arbeit, da die Häuser und Boote nicht nur in der richtigen Perspektive, sondern auch von der äußeren Form her so herausgearbeitet werden müssen, daß sie auch wiedererkannt werden können. Eigentlich wollte ich ja beide Sachen gleichzeitig machen, aber Waren hatte mich jetzt doch so gefangen, daß es mittlerweile fast fertig ist! Es fehlen noch ein paar Details wie z.Bsp. Möwen, und ich glaub, ein paar Lampen muß ich auch noch nachtragen. Aber das sind jetzt nur noch Kleinigkeiten, im Prinzip ist es fertig. Hier das Bild bei "Stubenlicht". An einem exponierten Standort und gut ausgeleuchtet wirkt es noch um einiges stärker. Hab's aber bewußt so "alltäglich" aufgenommen:

 

Update 18.11.: heut sind dann noch die Möwen dzugekommen

28.11. Pflaster und Wasser haben noch eine Nachbearbeitung erfahren

 

Es ist vielleicht mal ganz interessant zu sehen, wie die Leinwand der Arbeit aus ca 20cm Entfernung für die Kamera aussieht. Es macht auch ein wenig die Herausforderung der Detailarbeit für den Maler deutlich ;-) Gerade eine größere Anzahl von Menschen erfordert schon eine relativ konzentrierte Arbeit. Deshalb hier mal einige Ausschnitte aus dem Bild von ganz ganz nah:

 

Heute hab ich mal bei recht gutem Tageslicht ein Foto gemacht und bin einigermaßen zufrieden mit dem Ergebnis (die nochmalige Arbeit an den Wolken hat sich ausgezahlt, das Motiv hat nun auch "Weite" bekommen)  Zum einen haben die Farben schon etwas antrocknen können und zum anderen konnte ich einen ersten Eindruck der Wirkung der Arbeit bei  gutem Tageslicht gewinnen. Ich bin relativ zufrieden mit dem Ergebnis, das Motiv scheut das Licht nicht, im Gegenteil - um so mehr Licht um so besser! Der Eindruck eines hellen frischen und windigen Tages im Warener Hafen kommt gut rüber (in Natura noch tatsächlich bedeutend besser als auf dem Foto, zu einer etwas realistischeren Wirkung sollte man vielleicht mal den Bildschirm etwas heller stellen!!) 

So hoffe ich jetzt in den nächsten Tagen mit den letzten Details fertig zu werden.

Freue mich übrigens sehr, daß es schon erste Interessenten gibt! ;-)

 

Heut war also das Wasser dran - immer wieder eine Herausforderung es einigermaßen realistisch und lebendig zu gestalten!- Allgemein ist das Foto etwas zu dunkel durch das Lampenlicht, aber das "neue" Wasser ist zu erkennen denke ich

Die Boote liegen nun also vor Anker, jetzt gehts an die Menschen im Vordegrund, das Wasser hat auch noch nicht sein endgültiges Aussehen und im Himmel muß ich auch noch tätig werden... 

Heut hab ich mit der Pflasterung begonnen, ein wenig muß noch stellenweise die Ausrichtung der Fugen korrigiert werden. Das Wasser erscheint hier durch die künstliche Beleuchtung etwas zu hell. 

 

Da steck ich also mitten drin- im Hafen von Waren an der Müritz ;-) Vieles ist immer noch sehr grob und teilweise auch noch unscharf oder blaß, hier ist noch viel Arbeit drin! 

Hier ist also schon mal etwas Farbe ins Motiv gkommen. Vieles ist noch sehr grob, die blauen Schatten in der Steilküste werden noch reellere Farben bekommen, die Bäume und Sträucher auf dem Steilufer werden noch ausgearbeitet und das Wasser ist auch noch sehr grob - aber die Richtung ist festgelegt. 

hier die Skizze für die Steilküste

 

                        Ein Waldstück mit viel Sonne in 80 x100

Jetzt mal etwas ganz anderes - ein Motiv aus dem Waldesinneren; genauer ein kleiner Weg, der sich durch Fichten und grünes Moos schlängelt. Im Hintergrund schimmert leicht ein See durch die Stämme. Die strahlende Sonne kommt von vorn und "zaubert" wundervolle Lichtspiele auf die Stämme der Bäume und den Boden, so ist es zumindest mal angedacht und so auch von mir im letzten Jahr auf einer "Motiv-Wanderung" gesehen. Nach der Arbeitsskizze und der groben Untermalung gehts jetzt an die richtige Arbeit; dabei ist besonders darauf zu achten, daß das Licht erhalten und vorsichtig "verfeinert" wird! Ja, das ist jetzt  "richtige" Arbeit, es müssen noch eine Menge Details eingearbeitet werden. Es müssen auch immer wieder "Trocken-Pausen" eingelegt werden, um ein nicht gewolltes Vermischen der Farben zu verhindern. Aber ich denke, es ist zu sehen, wohin die Reise geht. 

Nachdem Licht und Schärfe präzisiert wurden und es auch gelungen ist, daß das Motiv seine Räumlichkeit und sein Leuchten behält, bin ich jetzt fast am Ende. Ich will hier erst mal anhalten, eh ich noch durch zu viel "Präzisieren" die Lichteffekte wieder zerstöre. Das geht erfahrungsgemäß ganz ganz schnell und eh man sich versieht, ist alles kaputt! ;-))

Also - so bleibts erstmal:

 

Dies Foto zeigt das Bild bei normalem hellen Tageslicht ohne zusätzliche Beleuchtung. Das Licht ist quasi im Bild eingearbeitet.

 

 

Dies Foto zeigt auch das fertige Bild, allerdings ist hier der Lichteinfall bedeutend geringer, ein etwas dunklerer Standort also. Es ist immer wieder interessant und faszinierend zu sehen, wie das Licht die Arbeit beeinflußt! Es ist also durch eine entsprechende Hängung bzw. Beleuchtung möglich, das Motiv - je nach persönlicher Vorliebe - bis zu einem gewissen Grad- anzupassen.

                                        Wiederentdeckt

In letzter Zeit wurde ich des öfteren nach Motiven aus der Uckermark gefragt. Da hab ich mich erinnert, daß ich vor über 10 Jahren mal ein - eigentlich nicht schlechtes Bild - mit Thema Uckermark einfach aus Spaß gemacht habe. Irgendwie ist es in Vergessenheit geraten. Ich hab es diese Woche mal vorgekramt und als ich am Mittwoch zum Farbenkaufen bei Boesner war, stand mir dort ein einzelner Rahmen im Weg. Als ich ihn sah, mußte ich gleich an dieses Bild denken und hab ihn mitgenommen. Er passt tatsächlich super für dies Uckermark-Bild - oder?

Ich hab versucht,  in diesem Bild all das zu vereinen, was ich mit dieser Landschaft verbinde: ein weiter Himmel über einer einsamen und etwas melancholischen Landschaft, uralte Landstraßen mit dornigen Schlehenhecken. Diese gewisse (im positiven Sinne) Melancholie dieser Landschaft wird noch durch die kahle alte Birke und die winterliche Jahreszeit unterstrichen. Und wenn ich mir das Bild jetzt so betrachte, bin ich sehr froh, daß ich es wiederentdeckt habe. 

Hier kommt mein neues Projekt, ein Bergmotiv in 80 x 100cm

 

Passend zum Jahresbeginn gehts in dieser aktuellen Arbeit auch um einen Ausblick. Der Betrachter steht auf einem aufsteigenden Bergrücken und blickt weit über Seen und Wälder bis zum Horizont. Es ist ein Motiv, wie ich es sehr mag, das einem so ein wenig ein Gefühl von Weite und Freiheit vermittelt (wenn's denn gelingt!)

Mittlerweile hat der Berg seine Struktur und etwas "Vegetation" bekommen. Hier kommen noch ein paar kleine Bäumchen dazu. Jetzt haben die Kiefern vorn noch einige Details mehr bekommen und heute hatte ich bei Sonnenschein auch die Möglichkeit, das Bild mal bei gutem Tageslicht zu fotografieren. Ich denk, so lass ich's erstmal; zumindest bis die Farben soweit getrocknet sind, so daß ich weiß, ob bzw.wo noch mal Hand angelegt werden muß!

 

Im letzten Foto waren die Felsen vorn noch ziemlich "vermanscht", jetzt ist eine schöne klare Struktur daraus geworden!

 

Meine "Nordische Abendstimmung" noch einmal etwas größer -                                     hier kommt sie nun in 80 x 100cm

So möchte ich's erst mal lassen, in der Gesamtheit ist es recht stimmig und die Atmosphäre ist in etwa so, wie ich sie in Erinnerung habe. Es ist schon ein erheblicher Unterschied, ob ich das Motiv in 30x40 oder - wie hier- in 80 x100 darstellen muß. Vieles, was ich in der kleinen Arbeit mit wenigen Pinselstrichen darstelle, bedarf hier schon einer bedeutend sorgfältigerer Ausarbeitung. Aber insgesamt eine Arbeit, die mir viel Freude gemacht hat. Mit dem Licht beim fotografieren wars wie immer etwas grenzwertig, aber es geht grad noch durch. Real ist etwas mehr Sonne im Ufer und links hinten ists nicht ganz so dunkel. Aber wenn ich's nachbearbeite, stimmt wieder ganz schnell der Himmel nicht mehr oder alles erscheint zu "flach" oder zu schwarz oder......- Also bleibts so!

 

## wenn man den Bildschirm/ Display etwas heller einstellt, kommts der Ralität schon näher!!##

Es muß noch in einigen Bereichen korrigiert werden, aber in der Gesamtheit bin ich zufrieden und ein gutes Stück weiter. 

Im Augenblick bin ich an mehreren Projekten gleichzeitig dran, eins davon ist die "Nordische Abendstimmung (die ich vor kurzem schon mal in 30x40cm gemacht hab) jetzt in einer ordentlichen Größe von 80 x 100cm. In dieser Größe ist das  schon etwas anspruchsvoller, das Licht kommt hier ein wenig "überarbeitet". Himmel und Hintergrund stehen und heut war ich in einem ersten "Zug" am Schilf und Wasser. Gerade das Schilf hat es, zumindest nach meienm Empfinden, immer ganz schön "in sich". Soll es doch auch auf der Leinwand die selbe Luftig-und Leichtigkeit ausstrahlen wie in der Natur. Und das ist gar nicht so einfach! Aber für heut ist erstmal Schluß!

 

Der Kunstmarkt der Generationen am Samstag, den 22.6.  - ein wunderbarer Tag im Schloßpark Lichterfelde

Tja, - auch hier kann ich nur lobende Worte für diesen - diesmal wirklich perfekt organisierten - Markt finden. Ich bin ja nun seit dem 1. Markt im Schloßpark mit dabei, weil ich die Umgebung unter den alten Bäumen mag, die Ausrichter mir sehr symphatische Menschen sind und ich muß sagen, nachdem in den letzten Jahren doch die ein oder andere kleine Panne speziell beim Standaufbau auftrat, so war in diesem Jahr - aus meiner Sicht - absolut nichts zu bemängeln. Vom Ablauf übers Wetter bis zum zahlreichen Publikum hat alles gestimmt. Viele, mittlerweile altbekannte Gesichter konnte ich zu meiner Freude wieder begrüßen und auch das Geschäft lief super. (Das ist ja nicht ganz unwichtig, denn das ist ja letztendlich Sinn und Zweck des Marktes) Auch hier haben sich wieder neue und interessante Kontakte ergeben. 

Ich habe große Hochachtung vor der Leistung von Anna Schmidt, Manuela Kolinski und ihrem ehrenamtlichen!!! Team, die hier jedes Jahr wirklich Großes auf die Beine stellen. Einen ganz großen und herzlichen Dank an dieser Stelle allen Beteiligten! Gern bin ich auch im nächsten Jahr wieder dabei, wenn es denn heißt, "der 7. Kunstmarkt der Generationen öffnet wieder seine Pforten"

 

Und hier mein Fazit zum Kunstfest Pankow:

Wow - was für zwei tolle Tage!!! Da hat einfach alles gestimmt: eine wirklich perfekte Organisation (soweit ich das beurteilen kann), große - für die Aussteller komfortable - Stände zum präsentieren der Arbeiten, das tolle Wetter ( am Samstag sehr heiß und am Sonntag etwas kühler und dadurch - weil falsch angezogen - ein bibbernder Künstler ;-)) ) ein vielseitiges und buntes Rahmenprogramm - und ganz wichtig: ein tolles und in großer Zahl strömendes Publikum! - Ja, man merkt es meinen Worten vielleicht schon an, ich war und bin wirklich begeistert. Nachdem ich ja im letzten Jahr schon Gelegenheit hatte, hier präsent sein zu können und es als "gut" befunden hatte, so mag es nach den diesjährigen Erfahrungen nur ein "Vorspiel" gewesen sein. Ich hab tatsächlich fast die ganzen zwei Tage immer stramm zu tun gehabt, unzählige Menschen, die sich für meine Arbeit interessierten und ebenso viele interessante (und das meine ich ehrlich!) Gespräche, darunter ganz viel "junge" Menschen (was mich ganz doll freut), da war das junge Paar, das sich gerade eine Wohnung einrichtet und nach Bildern suchte, die junge Frau, die meine letzte Arbeit so berührt hat, der tolle ältere Maler, der mit seinem Skizzenbuch die ganze Welt bereist hat, der junge Mann, der an meinen Bildern nicht vorbei kam und und und... Ich kann unmöglich alle aufzählen, aber es waren zwei Tage, die mir sicher im Gedächtnis bleiben werden. Nun ja, ich gebe zu, nicht nur in ideeller Hinsicht ;-)! Es freut mich natürlich auch sehr, daß wieder eine Vielzahl von Arbeiten ein neues Zuhause gefunden haben bzw. neue Aufträge zustande gekommen sind, darunter einige echte Herausforderungen.

Also, mein Fazit: ZUM KUNSTFEST DER GESOBAU IN PANKOW GERNE WIEDER!!

 

Hier einige Eindrücke, bevor das Fest eröffnet war - später hatte ich einfach keine Zeit mehr!

 

Ich lass die Bilder unkommentiert, es sind einfach nur Streiflichter VOR der Eröffnung, nachher wars wirklich richtig voll! Im ersten Bild ist mein Stand zu sehen.

                               "Kleine" Bilder (30 x 40)                                        

Ja, das ist sie - meine "Schweden-Sehnsuchts-Stimmung"!!

Die Änderungen bzw. Ergänzungen sind auf den ersten Blick kaum erkennbar, zumindest auf den Fotos nicht, aber ich bin zufrieden

Ich werd sie auf den Märkten zeigen, aber ich weiß noch nicht, ob ich sie wirklich verkaufen kann!

                          Waren an der Müritz in 30 x 40cm

Diese Arbeit führt nach Mecklenburg, genauer an die Müritz nach Waren. Das Motiv zeigt die Stadt mit ihren markanten Gebäuden vom Wasser aus im Sonnenschein. Ich muß sagen, es ist nicht so ganz einfach,  Gebäude, Bäume und Licht so wiederzugeben, daß es im Bild auch tatsächlich die Stadt in ihrer Ganzheit und Ausstrahlung darstellt!  Ein Strich wenige Millimeter versetzt und die ganze Ansicht ist "kaputt". Ich brauche bei solcher Art Arbeit immer eine gewisse Weile, bis ich das Motiv auch "fühle", erst dann kann ich anfangen. Aber bisher bin ich relativ zufrieden. Ein paar leise Wellen und einiges Wassergeflügel rechts so wie ein Entenpaar vorne links  sind hinzu gekommen. Und so soll es denn auch bleiben, hier drunter mal eine Ansicht mit einem Rahmen. 

 

Doch noch einige winzige Änderungen: Vorne rechts sind ein paar Seerosen und Schilfhalme "gewachsen" und wenn man Richtung Hafen schaut, sieht man ein kleines Boot, vielleicht ein Fischer in seinem Kahn. 


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