Jochen Winter - Landschaften und Bilder
Jochen Winter - Landschaften und Bilder

                                                 Aktuelles

                      "Kleine" Bilder (30 x 40) für die Märkte                                         

Ich habe schon oft gehört " die Arbeiten sind alle sehr schön, aber leider für meine Wohnung viel zu groß..." Daher kommen jetzt noch einige kleinere Arbeiten in 30 x 40cm, mit einigen Motiven der Rügener Steilküste will ich beginnen. Nachdem man beim Ersten oben auf dem Steilufer stand und der Blick weit aufs Meer hinaus ging, begebe ich mich jetzt wieder ganz nach unten. Genau so habe ich die Küste bei einer Herbstwanderung erlebt. Die Felsen wölbten sich über mir in die Höhe und ich sah von meinem Standort im kalten Schatten auf den weiteren Verlauf der Küste, der von heller Nachmittags-Oktobersonne angeschienen wurde. Ich kam mir auf meinem schmalen Stück Ufer zwischen den Felsen (sie hatten tatsächlich diese seltsame Struktur) und dem Meer richtig klein und winzig vor! Der aktuelle Stand der Arbeit ist hier zu sehen:

Ich hab den Felsen noch etwas bearbeitet, die Farbe ist hier noch ganz frisch und wird sich noch etwas verändern. Auf dem Foto ist das ganze auch etwas sehr blau-grau-stichig. Aber in der Realität ist es annehmbar - die Struktur, wie ich sie ursprünglich angedacht hatte, erwies sich als nicht wirklich glücklich ;-) Jetzt soll das Ganze ertstmal etwas zur Ruhe kommen und dann werd ich sehen, ob und was noch zu tun ist. (die Veränderungen nach dem Trocknen sind mitunter gravierend.) 

Bei den relativ kleinen Bildern ist die Kamera so dicht am Motiv, so daß man eigentlich einen etwas falschen Eindruck bekommt, denn so nah hat man es beim "normalen" Betrachten eigentlich nicht vor sich.

Das Bild zeigt die Steilküste zwischen Sassnitz und Königsstuhl im Lichte einer tiefen Oktobersonne. Hier hat mich besonders das Licht auf den Bäumen und der Schatten der Küste auf dem Wasser gereizt. Rechts die Buchen sind noch recht grob und auch im Übrigen muß noch "geschärft" werden. 

                                         Kunstmärkte 2019

Ich hab mich entschlossen. auch in diesem Jahr wieder an einigen Kunstmärkten teilzunehmen. Für zwei Veranstaltungen stehen die Termine fest:

 

1. - das 20.Kunstfest am Schloß Schönhausen am 15. und 16. Juni jeweils 12.00 - 20.00 Uhr

 

2. - der 6. Kunstmarkt der Generationen im Schloßpark Lichterfelde am 22. Juni 12.00 - 18.00 Uhr

 

Da ja - für mich natürlich erfreulich - übers Jahr die meisten meiner Arbeiten einen neuen Besitzer gefunden haben, ist die Anzahl der für die Märkte verfügbaren Motive überschaubar. Daher bin ich auch nie auf vielen solchen Veranstaltungen zu finden. Aber diese beiden Events gehören für mich zu den Schönsten und da bin ich gern dabei!  Daher hab ich jetzt quasi für diese Veranstaltungen die letzten Arbeiten reserviert. Außerdem ist es immer wieder auch schön, den Trubel und das bunte Leben eines Kunstmarktes zu erleben. Ebenso wie das Wiedersehen mit dem einen oder anderen bekannten Gesicht! 

Anfang Juni werd ich dann noch Einzelheiten wie Anfahrt, Stand-Nr. usw veröffentlichen.

Zur Abwechselung mal wieder etwas anderes - zwei Fjordmotive aus Norwegen - eins in 60 x 80cm und eins in 80 x 100cm

Beide Motive führen den Betrachter nach Norwegen. Man blickt von einem Berg bzw einem kleinen felsigen Weg im zweiten, über einen Fjord über das Fjäll, das sich bis zu einem ganz weiten Horizont hinzieht. Über allem ziehen Wolken, die auf das Wasser und die Berge ihre Schatten werfen. Also zwei Motive mit viel Weite.  

Und hier nun das zweite Fjord-Motiv, ganz grob hat es teilweise schon Gestalt angenommen:

Das Bild ist, bevor ich es noch mal fotografieren konnte, schon wieder weg! Aber so ist's auch gut!

Nur schade, daß hier nun quasi das Unfertige als letzter Stand zu sehen ist.

Das, was hier jetzt zu sehen ist, stellt nur die Vorarbeit dar. Abgesehen davon, daß das Wasser leider auf dem Foto viel zu hell dargestellt ist, wird sich auch ansonsten noch ne ganze Menge verändern. 

Will aber gleichzeitig in den nächsten Tagen auch noch einige "kleine" Arbeiten für die Märkte in 30x40 beginnen. 

Das Erste, eine Stimmung, wie sie oft über den Fjorden zu sehen ist und wie ich sie auch liebe, - wild, lebendig und wahnsinnig weit -, ist quasi fertig. Ein paar kleine "Ausputzer" vielleicht noch, aber dann ist gut. Bin nicht ganz unzufrieden. Hab das Bild mal wieder in einen Rahmen getan, hier drunter zu sehen. Die Wirkung ist doch mit Rahmen immer ein bischen anders...

Hab das Bild noch etwas bearbeitet. Es sind auf dem Berg (Mitte links) zwei Wanderer hinzugekommen, ganz rechts eine ganze Menge Seevögel undganz weit hinten zwei Boote. Man erkennt es auf dem Foto nicht so richtig gut, aber beim Betrachten in "natura" sieht man's! 

Es ist mir immer wieder ärgerlich, daß die Kamera das mit der korrekten Wiedergabe der Farben einfach nicht hinkriegt! Auch die Belichtung läßt zu wünschen übrig. Im Felsen die Einschnitte sehen hier nur schwarz aus. Im eigentlichen Bild kann man schon auch die schattigen Partien erkennen. Wenn ich mehr belichte, erkennt man zwar auch das "Innere" des Berges, aber dafür wirkt alles andere dann viel zu hell. Ich machs in den nächsten Tagen noch mal bei gutem Tageslicht. So ists halt ein Kompromiß, der dem Original am nächsten kommt.

Die Leinwand muß noch nachgespannt werden

Felsiges Seeufer mit Sonne, Wind und Wellen in 30 x 40cm

Als ich dies Seeufer im letzten Jahr auf einer Wanderung entdeckte, hat es mich sofort gereizt, es zu malen. Der frische Wind über dem See, die ans Ufer schlagenden Wellen, die Steine, die durch das klare Wasser zu sehen waren und dazu die helle Sonne - da hat einfach alles gestimmt. Hier kommt die smittlerweile (vorläufig) fertige Arbeit: (Leider ist das Blau des Wassers auf dem Foto etwas zu intensiv) 

 

Und hier mal in einem Rahmen:

Seeufer mit Kiefern und Schilf im Sommerwind mit weitem Blick über einen großen See mit Licht und Schatten der Nachmittagssonne                                             in der Größe 80 x 100cm

Für alle , die gern wissen möchten, wo denn dieser See und diese kleine schöne Bucht sich befinden, - hier kommen die Koordinaten für google Maps:  59.264434, 11.928788

Fertig, so solls jetzt bleiben. Im oberen Bereich des Bildes sieht die rechte Kiefer in natura etwas dunkler und kräftiger aus. Aber die Kamera sieht genau woher das Licht kommt, und dann sieht man das später auch auf dem Bild. Beim Fotografieren war es mir nicht aufgefallen. Aber was solls, das Bild selbst ist stimmig.

Das Motiv ist auf der Leinwand fixiert und das helle Licht des Sommers ist auch bereits in Ansätzen vorhanden. Die nächsten Aufgaben werden in der Ausarbeitung des Wassers (leichter Wind,Wellen) und dem Schilf bestehen. Das wird seine Zeit dauern, denn hier müssen teilweise immer wieder Trockenphasen eingelegt werden um eine unerwünschte Vermischung der Farben zu verhindern.

Diese Bleistiftskizze (harter und weicher Bleistift) ist eines der Ergebnisse meines letzten Schwedenaufenthaltes.  Es war dies ein Ort zum Verweilen und Träumen, den ich auf einer Fahrt mit unserem Boot in einer Bucht des Sees entdeckte. Es war warm, aber nicht heiß, der Wind rauschte in den Kiefern über mir und lies die Wellen gegen das Ufer rollen. Der Blick verlor sich über der Weite des Sees im blauen Dunst des Sommertages. (Der See ist ca 40km lang) Über allem lag ein wunderbarer Duft nach dem Harz der Kiefern, dem Schilf und dem Wasser des Sees! Und genau das alles soll in dieses neue Bild! Ob es tatsächlich gelingt - das wird sich zeigen. Es ist schon begonnen und der Himmel ist in Arbeit. Wenn ich denn soweit bin, gibt es hier einen ersten Eindruck von der Arbeit!

                          Waren an der Müritz in 30 x 40cm

Diese Arbeit führt nach Mecklenburg, genauer an die Müritz nach Waren. Das Motiv zeigt die Stadt mit ihren markanten Gebäuden vom Wasser aus im Sonnenschein. Ich muß sagen, es ist nicht so ganz einfach,  Gebäude, Bäume und Licht so wiederzugeben, daß es im Bild auch tatsächlich die Stadt in ihrer Ganzheit und Ausstrahlung darstellt!  Ein Strich wenige Millimeter versetzt und die ganze Ansicht ist "kaputt". Ich brauche bei solcher Art Arbeit immer eine gewisse Weile, bis ich das Motiv auch "fühle", erst dann kann ich anfangen. Aber bisher bin ich relativ zufrieden. Ein paar leise Wellen und einiges Wassergeflügel rechts so wie ein Entenpaar vorne links  sind hinzu gekommen. Und so soll es denn auch bleiben, hier drunter mal eine Ansicht mit einem Rahmen. 

 

Doch noch einige winzige Änderungen: Vorne rechts sind ein paar Seerosen und Schilfhalme "gewachsen" und wenn man Richtung Hafen schaut, sieht man ein kleines Boot, vielleicht ein Fischer in seinem Kahn. 

Stürmische Ostsee am Darß mit Birken in 80 x 100

Diese Arbeit zeigt das Steilufer bei Ahrenshoop mit Blick auf eine stürmische Ostsee unter einem dunklen Himmel und einem Lichtstrahl auf einer Birkengruppe. Diese Birkengruppe leuchtet, im Sturm wehend, hell gegen den dunklen Himmel. Dazu das aufgewühlte Meer vor der Küste und auch die Steilküste im Vordergrund mit hellerem Licht. Ich war den letzten Tagen mit dem Ausarbeiten von "Schärfen" im Motiv beschäftigt und jetzt solls erstmal so bleiben, vielleicht noch ein paar Möwen (die ich so sehr mag!) Hab das Bild mal in einen meiner Rahmen gesetzt und finde, es wirkt ganz gut. In den nächsten Tagen gehts mit einem Mecklenburger und einem Schwedischen Motiv weiter.

Ahrenshoop - zwischen den Gärten von Althagen und dem Bodden -  in 80x100cm 

Nach unserem Aufenthalt in Ahrenshoop hatte ich ja diese Arbeit in 80 x 100 begonnen, die einen kleinen Weg zwischen den Gärten des Ahrenshooper Ortsteils Althagen und dem Bodden in heller Julisonne zeigt. Inzwischen hatte ich ja noch einige Aufträge abgearbeitet, die ich hier jetzt nicht alle zeigen will, außerdem ging bei Temperaturen von fast 40° bei mir mit der Arbeit nicht wirklich viel. Jedenfalls geht es jetzt hier mit dem Ahrenshoop-Motiv weiter, leider nicht in dem Tempo, wie ich es denn gern hätte. Aber das Motiv lebt auch durch seine vielen Details, und die verlangen schon eine gewisse Sorgfalt. Eine besondere Arbeit ist das Schilf auf der rechten Seite; muß es doch so dargestellt werden, daß man es quasi im Wind rascheln hört, ganz luftig und leicht. Gleichzeitig gehört es zum Vordergrund und muß dem gesamten Bild aber auch eine gewisse "Festigkeit" geben. Auch muß es sich in die gesamte Arbeit einfügen.... nun ja, so will ich es jetzt erst einmal belassen, mal sehen, ob nach dem Trocknen der Farbe noch Korrekturen notwendig sind. 

Ein weiteres Kleines in 30 x 40  - "Sommer am Alten Strom" in Warnemünde

Jetzt hab ich mir mal eine etwas andere Arbeit vorgenommen, die Promenade am Alten Strom in Warnemünde. Wir haben dort im letzten Jahr einige male ein paar schöne Tage verbringen düefen. Die typische Sommeratmosphäre mit den Menschen auf der Straße, den herrlichen Linden mit ihrem schönen Schatten und hellem Sonnenschein wollte ich hier thematisieren. So, wie es jetzt ist, will ich es lassen. Es soll ja kein Foto mit allen möglichen Details sein, sondern ein Bild, das einfach die Leichtigkeit des Sommers am Alten Strom in Warnemünde ausstrahlt. Da ist es auch nicht wichtig, jedes Blatt oder Grashalm zu "zeichnen" oder zu schauen, ob jede Linie auch wirklich im absolut richtigen Winkel steht! Interessiert nicht; - Wenn ich das Bild anschaue, muß ich den Sommer, die Wärme, den Urlaub..- spüren!!

So soll es bleiben - der "Sommertag am Alten Strom" in Warnemünde! Es sind noch das Geländer und ein paar Möwen dazu gekommen.

 

 

Steiküste bei Jasmund(Rügen)  - ein Herbstmotiv in 30 x 40

Hier kommt nun ein Motiv, das mir bei unserer Herbstwanderung vor einigen Jahren so sehr gefiel. Die Steilküste nicht direkt von der Sonne beschienen, aber im Meer davor spiegelte sich leicht das goldene Herbstlicht. Hier kommt nun - wenn ich auch nicht wirklich zufrieden mit der Qualität des Fotos bin - eine Ansicht des Motives, wie ich es eigentlich konzepiert hatte: Die Steilküste im Herbstlicht und der Focus liegt hier auf dem Gesamteindruck und nicht im Detail. Ich muß aber feststellen, daß das Original tatsächlich bedeutend besser aussieht als das Foto. Ich kanns nicht ändern. Da mich zur Zeit eine ärgerliche fiebrige Virus-Grippe plagt, ist mein Arbeitspensum, auch wegen der hier wenig hilfreichen Terpentin-Ausdünstungen, begrenzt. Diese kleinen 30x40 Bilder mit den schönen "Kolbe-Rahmen" sehen in Natura einfach besser aus!! 

 

Hier kommt nun der Entwurf, die Leinwand leicht blau untermalt und das Motiv mit einigen wenigen Strichen skizziert.

        Die uralte Eiche am See im Sonnenlicht in Größe 80 x 100 

Nun sind auch die Arbeiten am Laub der Bäume links getan, Unschärfen und Unsauberkeiten beseitigt und Licht-Schatten korrigiert. Man sieht jetzt auch im Laub zum See hin (links oben) die Sonne! Es ist ein klein wenig "grünlastig" auf dem Foto, aber es ist noch hinnehmbar.  Jetzt soll erst mal alles trocknen und dann schau ich mal, ob noch kleine Korrekturen nötig sind. 

 

Hier kommt jetzt also die erste Farbe in die Arbeit. Es ist alles noch sehr grob, aber die Richtung ist abgesteckt und jetzt geht es dann Schritt für Schritt weiter. Vor allem werde ich noch Licht und Schatten und etwas mehr "Wärme" herausarbeiten. Wichtig ist ja vor allem der Sonnenstrahl, der so ziemlich genau auf die alte Eiche fällt. 

Als ich diesen mächtigen uralten Eichestamm auf einer Waldlichtung sah, wie er in einem Sonnenstrahl leuchtend ehrwürdig und majestätisch da stand, war in mir sofort der Wunsch, diesen wunderbaren Baum zu malen! Es war eigentlich nur noch der untere Teil des mächtigen Stammes vorhanden, aber in meiner Wahrnehmung war eine ganz intensive und lebendige Präsenz dieses ganzen Baumes, es war fast magisch! Und so soll jetzt dieses Bild entstehen. Ich hoffe, daß es mir gelingt, etwas von dieser Magie hier lebendig werden zu lassen! Im Hintergrund die Bucht eines Waldsees, das Ufer mit Schilf etwas abfallend. Auf der Lichtung alte Felsen mit Moos und Gras überwachsen in einem hellen Sonnenstrahl. Bin selber sehr gespannt!


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