Um es mit Herrmann Hesse zu sagen - "Bäume sind Heiligtümer. Wer mit ihnen zu sprechen, wer ihnen zuzuhören weiß, der erfährt die Wahrheit...." Ich bin ja mitten im Wald und mit Bäumen groß geworden und solange ich denken kann, gibt es für mich kaum etwas schöneres als den Wald. Ganz besonders liebe ich den schwedischen Wald weil ich ihn oft noch als ursprühglicher, vielfältiger und natürlicher wahrnehme. Dem ist wohl auch geschuldet, daß ich jetzt bei einer kleinen "Waldserie" gelandet bin. Und hier kommt nun also der dritte Waldweg - voller Sonne und Licht! Es ist wieder das Format 30x40cm wie die letzten Arbeiten auch. - Genaugenommen ist es ja mehr ein Weg zum Wald, aber egal; - hier nun nach der Skizze ein erster farbiger Eindruck...
von links hat's etwas geblendet, aber das Licht im herbstlichen Laub der alten Bäume kommt ganz gut....
dies ist also meine Arbeitsskizze
es hat oben links etwas geblendet..
mit dem Licht muß ich sehr behutsam vorgehen, aber bisher stimmt der Weg...
hier werden jetzt nach und nach die Details eingearbeitet
Ein kleiner Weg durch den herrlichen schwedischen Wald im Spiel von Licht und Schatten war hier mein Thema. Ich war heut ganz überrascht, als ich mir jetzt am Abend die Arbeit angeschaut hab, das Licht und die Atmosphäre des Waldes sind ganz gut zu spüren finde ich. Ich bin da schneller zum Ziel gekommen als ich eigentlich dachte und so will ich an der Stelle erst mal aufhören und alles trocknen lassen. Eigentlich kann's so bleiben, aber vielleicht fällt mir ja noch was auf, was ergänzt oder verändert werden muß....
So will ich es erst mal lassen, das Licht erscheint mir doch recht lebendig und die Stimmung des Waldes ist ganz gut zu erspüren...
so langsam nimmt's Gestalt an, das Geäst der Bäume ist noch sehr grob, die Blätter/Nadeln sind der nächste Schritt...
bis jetzt ging's ganz gut voran mit dem Licht, mal sehen ob's so weitergeht....
An diesem See inmitten der schwedischen Wälder haben wir im letzten Herbst einige wunderbare Tage verbracht. Jetzt sollen einige der unzähligen Motive und Skizzen, die ich hier sammeln konnte, zu Bildern verarbeitet werden. Hier kommt nun das erste dieser Motive, - das Wasser und die lebendige Herbststimmung kann man ganz gut erkennen...
die Bewegung der Wellen und die Lebendigkeit der Herbststimmung sind recht gut wahrnehmbar
in den nächsten Tagen gehts an die Feinheiten...
wie gesagt, es nur erstmal skizziert,
Es ist ja nun schon Tradition, daß ich mindestens einmal im Jahr in mein geliebtes Schweden fahre. Und besonders schön ist es für mich, dort in der Stille des schwedischen Waldes den Herbst mit seinen wunderbaren Farben zu erleben. Auch in diesem Jahr hatten wir ein Ferienhaus gefunden, daß unseren Anforderungen gerecht wurde - einsam gelegen, ohne Nachbarn, an einem See im Wald. Einige Bilder davon zeige ich in der Fotogalerie.
Es war wieder eine wunderbare Zeit, mit Frostnächten und strahlenden Herbstfarben. Allerdings hatte ich in diesem Jahr seit über 30 Jahren, wo wir in den schwedischen Wald fahren, das erste Mal Besuch von Waldbewohnern in meienm Auto, die sich dort wohl ein Quartier für den Winter einrichten wollten. War nicht so richtig toll, weil sie sich an etlichen Kabeln gestört haben und diese gnadenlos zernagt haben. Wir haben alles versucht sie fern zu halten - Ultraschallgeräte, Spray, Tücher mit Essig getränkt und im Motorraum plaziert - hat nichts genützt. Aber Glück im Unglück - es wurde freundlicherweise nichts lebenswichtiges fürs Fahren zerstört, so daß wir trotzdem noch gut unterwegs sein konnten. Es war nur etwas der Entspannung abträglich, wenn wir morgens dann immer schauen mußten, was neu angeknabbert wurde. Naja, aber letztendlich war es doch wieder eine wunderschöne Zeit in Schweden - und schließlich bin ich ja zu den Mäusen gefahren.....
Ich hab am Wochenende mal das recht umfangreiche Material an Zeichnungen und Skizzen meines Vaters durchgesehen. Dabei ist mir aufgefallen, wie viele wunderschöne Sachen darunter sind. Ich möchte sagen, es sind eigentlich fast schon komplette Arbeiten, die wunderschön anzuschauen sind und denen aber gleichzeitig irgendwie auch der Zauber des "flüchtigen Augenblicks" innewohnt; nicht fertig ausgearbeitet - sondern teilweise ganz schnell vor Ort mit wenigen groben Pinselstrichen "hingeworfen". Es ist eigentlich schade, daß sie hier bei mir so im Dunklen lagern, in Vergessenheit geraten und niemand sieht sie. Da hab ich mir gedacht, ich schau mal, ob es vielleicht Interesse an diesen Skizzen gibt. Sie sind so um die 50 Jahre alt und leider auch nicht "makellos", d.h. es waren für meinen Vater halt Teile, die er für eine andere Arbeit angefertigt hatte und die dabei auch Spuren in Form von Flecken und Knicken u.ä. hinterlassen hat. Ich will hier zunächst einmal 5 farbige Skizzen vorstellen. Von denen beabsichtige ich Ausschnitte durch große gerahmte Passepartouts zu zeigen. Die 5 hier vorgestellten Motive sind alle aus der Gegend um Rutenberg/Lychen aus den 70er Jahren.
Bei den nachfolgenden Fotos zeige ich zuerst das ganze Motiv/Skizze, dann mal beispielhaft einen möglichen Ausschnitt - der dann im gerahmten Passepartout zusehen sein würde - und drittens den gewählten Ausschnitt solo. Die Ausschnitte hab ich so gewählt, daß die vorhandenen "Arbeitsspuren", (die zwar authentisch sind) möglichst wenig zu sehen sind.
Nun ist es doch schneller Fertig geworden als ich erst dachte. Die Bäume, die egentlich noch rechts und links ins Motiv ragten, lasse ich weg. So wirkt die Weite der Landschaft sehr gut und es zieht mich beim betrachten direkt in diese wunderschöne Landschaft - also bleibt es so und gut!
Die Bäume, durch die ich dem Motiv auch einen gewissen Halt geben wollte sind einfach nicht mehr nötig und da ja noch ein "echter" Rahmen drum kommt, ist das völlig ausreichend - manchmal ist weniger mehr...
Es ist eine Abendstimmung, die Sonne steht schon sehr tief über dem Horizont; ich stehe an diesem großen weiten See und um mich herum ist nur das leise Rscheln des Schilfes und die Stille der weiten Wälder....
Das Schilf ist mir immer eine echte Herausforderung, gerade in Schweden findet man an den Seen oft noch richtig massive und gesunde Schilfgürtel. Das ist wunderschön, aber beim Darstellen muß ich mich sehr konzentrieren, um die "Leichtigkeit" und "Luftigkeit" des Schilfes auch für den Betrachter erlebbar zu machen. Man muß beim anschauen quasi das Rascheln des Schilfes hören...
Heute hab ich das Wasser angefangen; das Schilf ganz grob angedeutet, noch erscheint es sehr massiv und wirkt etwas wie ein Block. Aber das wird noch...
Ich werde die Bäume und das Licht darin noch etwas mehr ausarbeiten und dann kommt auch das Wasser des Sees.
Ja, seit einer geraumen Zeit hat mich ein unangenehmer Infekt lahm gelegt und nichts wollte voran gehen. So hat also auch die Arbeit an meinem Herbstweg erstmal geruht. Außerdem hat mein Auto, das seit 27 Jahren mein und unser geliebter fahrbare Begleiter auf unzähligen Fahrten und Reisen war, beschlossen, daß es Zeit wird sich zu verabschiden. Unwiederruflich und endgültig! Ich bin traurig und kann es gar nicht richtig fassen. So unendlich viele Erinnerungen sind mit diesem Auto verknüpft, daß es fast unvorstellbar ist, wenn er jetzt nicht mehr vor der Tür steht. Aber natürlich war es abzusehen, daß dieser Tag irgendwann mal kommen würde - aber grade jetzt??? Auch wenn viele nun sagen werden, nur ein olles altes Auto, was solls! Ich ticke da anders, für mich können sich auch solche "toten" Dinge mit Leben aufladen, Bilder, Erinnerungen..... Aber letztendlich bleibt mir jetzt nur noch zu sagen" Danke lieber guter alter Subaru, daß Du uns so lange so gut gefahren und begleitet hast!!
Subaru Forester SF, 4WD, Baujahr 1998, am liebsten war er in Schweden
Bei dieser Arbeit gehts wieder nach einer Skizze, diesen Weg bin ich im letzten Jahr gewandert und es war wunderschön und beeindruckend, zwischen den alten mächtigen Buchen - von denen einige ca 300 Jahre alt sind - im Lichte der Herbstsonne unterwegs zu sein. Und genau das will ich in diesem Motiv zeigen...
fast fertig - noch einige kleine Details, aber im Prinzip zeigt das Bild was mir wichtig war: vorrangig die uralte Ehrwürdige Buche im Vordergrund, quasi ein "Portrait", den lichten Weg auf dem Hochufer und auch Licht und Schatten...
Nun ist also die Basis, quasi die Grobarbeiten geschafft; ganz wichtig die Lichtstimmung - und die stimmt bisher...
Das Innere des Waldes, quasi die Räumlichkeit zwischen den alten Buchen, um die geht es also in der nächsten Zeit. Muß mich jetzt von hinten nach vorne "durchkämpfen". Eine besondere Herausforderung ist auch die von rechts kommende Sonne, es wird noch einige Zeit zu tun sein...
Es geht weiter mit einem Wald-See-Motiv. Im letzten Jahr hab ich in Schweden nach einem Regentag so ein ganz tolle Lichtstimmung erlebt. Am Himmel standen noch die abziehenden dunklen Regenwolken, der See ganz still und dunkel und auf einmal über allem eine tiefe strahlende Abendsonne. Genau diese Stimmung soll meine neue Arbeit zeigen. Begonnen ist sie schon, ich bin gespannt wie's wird....
fast fertig, eine schöne intensive Abendstimmung
ganz stilles Wasser ist gar nicht so einfach...
Noch ein kleines Motiv von einer Abendstimmung an einem See in 30 x 40cm begonnen - und es ist tatsächlich noch fertig geworden!
Ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis - ein sehr intensives und zugleich stilles Bild, so hatte ich es mir auch vorgestellt
Kleine Bilder für die Märkte in 30x40cm - das erste Motiv ist begonnen
Nach sehr viel Stadt in der letzten Zeit gehts nun wieder aufs Land und in den Sommer. Im Juni gibts ja wieder einige Märkte in Berlin und da will ich wieder einige kleinere Bilder im Angebot haben. Da ich noch einen Karton mit 30x40-Leinwänden vorrätig hatte, will ich die nun auch verarbeiten. Hier kommt nun das zweite Motiv, ebenfalls eine warmes Spätsommer bzw eher Herbst-Motiv:
Ich denk ich lass es so stehen, die Stimmung mit dem Gegenlicht unter dem weiten Himmel mit den Wolken kommt schön zum Ausdruck...
Dieses Projekt hab ich mir schon seit langem vorgenommen - mal eine Stadtansicht von Berlin zu malen. Es sollte nicht sowas alltägliches sein und auch ein wenig "Stimmung" beinhalten. Irgendwann sind mir die Hochhäuser auf der Fischerinsel eingefallen. Das sind zwar keine öffentlichen Häuser aber wenn man will kommt man da auch rein. Und von ganz oben hat man einen wunderbaren Blick auf das Nikolaiviertel, Rotes Rathaus, Fernsehturm und die Skyline. Im Vordergrund die Mühlendammbrücke. Allerdings hab ich mich immer davor gescheut, diese doch recht bekannte Architektur auf die Leinwand zu bringen ohne dabei allzugroße perspektivische und "architektonische" Fehler zu machen. Es gibt ja die oft praktizierte Methode, ein Motiv mit dem Projektor an die Leinwand zu werfen, aber das mag ich überhaupt nicht. Ich hab mich jetzt also tatsächlich mal drangewagt und das Motiv auf die Leinwand (feines Raster) übertragen. Den Himmel -und somit die Stimmung- hatte ich mir vorher schon sozusagen vorgegeben. Auf Grund der wahnsinnig vielen Details gings nur ganz langsam vorwärts, ich mußte sehr aufpassen, denn ein falscher Strich oder ein paar Millimeter zuweit nach links oder rechts und schon stimmt die Perspektive nicht mehr. Aber jetzt ist es tatsächlich geschafft und ich habs mal in einen passenden Rahmen gestellt. Ich muß sagen, das Ergebnis ist tatsächlich recht beeindruckendend, die Arbeit hat sich gelohnt! Leider kommt die Wirkung auf den Fotos nicht halb so gut zur Geltung.
Über den Preis muß ich noch etwas nachdenken, es steckt einfach zuviel Arbeit drin....
ich bin darauf aufmerksam gemacht worden, daß mein Berlinbild sachlich nicht richtig ist, es fehlten die Bäume am Rolandufer (vorn rechts) und das ginge garnicht? Da ich für jede (berechtigte) Kritik offen bin, hab ich also ganz schnell die Bäume "gepflanzt" - jetzt ist zwar meine "schöne" Hauswand hinter den Bäumen verschwunden, aber es ist schon in Ordnung so.....
nun also mit Bäumen.....
fertig, vielleicht noch einige Details oder Ergänzungen, aber im Prinzip ist's fertig
so, am Spreeufer ist Leben eingekehrt, viele Menschen sind unterwegs und die Plätze unter den Sonnenschirmen sind gut besetzt; auch die ersten Autos sind auf der Straße unterwegs, morgen werden es noch mehr werden...
mittlerweile sind alle weißen Leinwandflächen bedeckt und es geht an die Feinheiten und Details. Einiges muß noch korrigiert werden, vorn an der Spree kommen noch mehr Bäume und vorm Ephraim's die Sonnenschirme und natürlich jede Menge Menschen, Fußgänger, Touristen und auch einfach dazugehörend die Autos
Aber sehr schön ist das Abendlicht in der Stadt/den Häusern zu erkennen...
mittlerweile steht auch der Fernsehturm und somit sind mit Dom, Nicolai-und Marien-Kirche, Roten Rathaus und eben dem Fernsehturm die schwierigsten Bauwerke geschafft. Einige Details werden vielleicht noch hinzukommen,
die "von-oben-Pespektive" des gesamten Motives ist in der Umsetzung recht anspruchsvoll
demnächst kommen noch die Bäume (manche mühsam erarbeitete Hauswand wird teilweise wieder verschwinden) , viele Fußgänger und jede menge Autos......
sehr, sehr, sehr mühselig!! - aber das Abendlicht und die Stimmung sind ganz gut drin, das ist ca die knappe Hälfte des Motivs...
Demnächst gehts dann an die Farben der Stadt
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